bfu-Sicherheitstipp «Skifahren und Snowboardfahren»

Veröffentlicht am 04. Februar 2019

Angepasste Geschwindigkeit – auch beim Skifahren und Snowboarden

Rund 2,5 Millionen in der Schweiz wohnhafte Personen fahren Ski, 350'000 Snowboard. Jährlich verunfallen rund 65'000 von ihnen. Kopfverletzungen machen 16 Prozent aller Verletzungen aus. Beim Skifahren sind vor allem das Kniegelenk mit 34 Prozent sowie Schulter und Oberarme mit 16 Prozent betroffen. Beim Snowboarden trifft es vor allem die Unterarme und Hände mit 31 Prozent. Sowohl Ski- als auch Snowboardfahrende verschulden zu 90 Prozent ihre Unfälle selbst. Meist werden Geschwindigkeit und Fahrweise nicht dem Können und den Verhältnissen angepasst.

Tipps für sicheren Schneesport

  • Passen Sie die Geschwindigkeit und Fahrweise Ihrem Können wie auch den herrschenden Wetter- und Pistenverhältnissen an.
  • Kontrollieren und pflegen Sie Ihre Ausrüstung regelmässig und lassen Sie jährlich Ihre Skibindung einstellen. Snowboarder ziehen die Bindungsschrauben nach.
  • Tragen Sie einen gut sitzenden Schneesporthelm mit der Normbezeichnung EN 1077.
  • Snowboardeinsteiger tragen zusätzlich einen Handgelenkschutz.
  • Besuchen Sie einen Kurs in einer Skischule: Verbessern Sie Ihre Technik unter Anleitung von Profis.
  • Machen Sie Pausen. Trinken und essen Sie genug.
  • Befolgen Sie die FIS-Verhaltensregeln

bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung

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Weitere Tipps zum Schneesport finden Sie auf der Internetseite der Beratungsstelle für Unfallverhütung www.bfu.ch, Ratgeber Unfallverhütung, Sport und Bewegung.

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