bfu-Sicherheitstipp «Lawinen»

Veröffentlicht am 26. Februar 2019

Achtung Lawinengefahr: Benützen Sie gesicherte Abfahrts- und Schneeschuhrouten

Immer mehr Wintersportler suchen das Vergnügen im Pulverschnee beim Freeriden, Schneeschuhlaufen oder auf Touren. Doch abseits gesicherter Pisten und Routen droht Lawinengefahr.

In der Schweiz sterben jährlich im Schnitt fast 20 Schneesportler durch Lawinen: Rund 60 Prozent waren als Tourengänger und ein Viertel als Freerider unterwegs. 90 Prozent haben die Lawine wahrscheinlich selbst ausgelöst, und zwei von fünf Wintersportler, die von einer Lawine ganz verschüttet wurden, kamen dabei ums Leben.

Tipps für alle, die nicht über die nötigen Lawinenkenntnise und genügend Erfahrung verfügen

  • Benützen Sie markierte und geöffnete Abfahrts- und Schneeschuhrouten.
  • Lassen Sie sich in Lawinenkunde ausbilden.
  • Nehmen Sie die Notfallausrüstung (Verschüttetensuchgerät, Sonde, Schaufel) mit, wenn Sie das gesicherte Gelände verlassen wollen.
  • Informieren Sie sich über die aktuellen Verhältnisse. Schliessen Sie sich spätestens ab Gefahrenstufe 3 «erheblich» der 5-stufigen Skala einer lawinenkundigen Leitung an.
  • Wählen Sie für Skitouren eine Route mit kleinem Risiko. Dabei hilft Ihnen die Plattform www.skitourenguru.ch

bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung

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CH-3001 Bern

Telefon +41 31 390 22 22
Fax +41 31 390 22 30
info@bfu.ch

Weitere Tipps zum Schneesport finden Sie auf der Internetseite der Beratungsstelle für Unfallverhütung www.bfu.ch, Ratgeber Unfallverhütung, Sport und Bewegung.

bfu-Sicherheitstipp März ansehen (PDF)

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