bfu-Sicherheitstipp «Sichtbarkeit»

Veröffentlicht am 24. Oktober 2017

Machen Sie sich sichtbar

Helle Köpfe sieht man auch im Dunkeln. Denn bei Dämmerung und Nacht, aber auch bei Nebel oder Regen, sind Farben und Details schlechter erkennbar. Dunkel gekleidete Personen als Fussgänger sowie Velos und Autos mit fehlendem oder ungenügendem Licht werden deshalb oft übersehen.

Tipps

Fussgänger

Tragen Sie helle Kleider mit lichtreflektierenden, rundum sichtbaren Materialien. Besonders wirkungsvoll sind reflektierende Materialien an bewegenden Körperteilen, z.B. Sohlenblitze oder Bänder an Fuss- und Handgelenken.

Velofahrer

Am Velo sind Beleuchtung und Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen (davon ausgenommen sind Rennpedale, Sicherheitspedale u. dgl.) gesetzlich vorgeschrieben. Verwenden Sie am besten eine fest montierte Beleuchtung und blinkende Zusatzlichter. Überprüfen Sie deren Funktionstüchtigkeit regelmässig. Speicherreflektoren oder reflektierende Pneus sorgen für seitliche Sichtbarkeit.

Autofahrer

Achten Sie auf einwandfrei funktionierende Beleuchtung. Passen Sie Ihre Fahrweise der Sicht und der Witterung an. Sorgen Sie zudem rundum für Klarsicht, indem Sie Front- und Heckscheiben sauber halten. Schnee und Eis haben dort nichts zu suchen.

Apropos Sicht: Halten Sie besonders auf Autobahnen genügend Abstand zum vorderen Fahrzeug. Bei 120 km/h bedeuten 2 Sekunden 67 zurückgelegte Meter. Entsprechend gilt als Faustregel, mindestens 2 Sekunden (21, 22 ...) Abstand zu halten.

Mehr zum Thema Sichtbarkeit finden Sie auf www.ratgeber.bfu.ch

Kontakt

bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung

Postfach 8236
CH-3001 Bern

Telefon +41 31 390 22 22
Fax +41 31 390 22 30
info@bfu.ch

Weitere Informationen auf der Internetseite der Beratungsstelle für Unfallverhütung unter www.bfu.ch

bfu-Sicherheitstipp November 2017 ansehen (PDF)

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