bfu-Sicherheitstipp: Wassersport

Veröffentlicht am 28. Juni 2021

Endlich wieder nach draussen und den Sommer geniessen: Wenns heiss ist, lockt das kühle Nass. Damit die Sicherheit beim Schwimmen, Gummibootfahren oder Stand-up-Paddeln nicht baden geht, gibt es die Tipps der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).

Die wichtigsten Tipps

  • Auf Gummiboot, Stand Up Paddle & Co.: Rettungsweste tragen
  • Gummiboote nicht zusammenbinden
  • Bade- und Flussregeln der SLRG beachten
  • Kinder im Auge behalten – die kleinen in Griffnähe
  • Auf Alkohol und Drogen verzichten

In Schweizer Seen und Flüssen kommt es leider jedes Jahr zu Unfällen. Das muss nicht sein. Viel für die Sicherheit tun alle, die sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG halten.

Ein wichtiger Punkt: Kinder in der Nähe von Wasser immer im Auge behalten. Die ganz kleinen sind in Griffnähe am sichersten. Für sie kann bereits wenige Zentimeter tiefes Wasser gefährlich sein.

Ein zweiter Punkt: Alkohol und Drogen erhöhen das Unfallrisiko – und vertragen sich nicht mit dem Spass im Nass. Beim Gummibootfahren ist das auch aus rechtlicher Sicht keine gute Idee. Denn wer ein Boot (mit-)führt, muss fahrfähig sein.

Apropos «keine gute Idee»: Dazu gehört auch das Zusammenbinden von Gummibooten. Wer manövrier-fähig bleiben will, sollte das nicht tun.

Eine sehr gute Idee hingegen ist, eine Rettungsweste zu tragen – auf dem Gummiboot genauso wie beim Stand-up-Paddeln, Segeln usw. Die Überlebenschancen bei einem Unfall steigen so markant.

Noch nicht genug von Wasserspass und Unfallprävention? Auf bfu.ch/wasser gibts Ratgeber mit Tipps zu allen möglichen Aktivitäten im, am und auf dem Wasser.

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