bfu-Sicherheitstipp: Wassersport

Veröffentlicht am 23. Juni 2022

Endlich wieder nach draussen und den Sommer geniessen: Wenn's heiss ist, lockt das kühle Nass. Die BFU hat Tipps, damit die Sicherheit beim Schwimmen, Gummibootfahren oder Stand-up-Paddeln nicht baden geht.

Die wichtigsten Tipps

  • Auf Gummiboot, Stand Up Paddle (SUP) & Co.: Rettungsweste tragen
  • Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) beachten
  • Kinder im Auge behalten – die kleinen in Griffnähe
  • In offenen Gewässern eine Auftriebshilfe nutzen und nie allein schwimmen
  • Auf Alkohol und Drogen verzichten

In Schweizer Seen und Flüssen kommt es leider jedes Jahr zu Unfällen. Das muss nicht sein. Viel für die Sicherheit tun alle, die sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) halten: baderegeln.ch

Ein wichtiger Punkt: Kinder in der Nähe von Wasser immer im Auge behalten. Die ganz Kleinen sind in Griffnähe am sichersten. Für sie kann bereits wenige Zentimeter tiefes Wasser lebensgefährlich sein.

Ein zweiter Punkt: Alkohol und Drogen erhöhen das Unfallrisiko – und vertragen sich nicht mit dem Spass im Nass. Beim Gummibootfahren ist das auch aus rechtlicher Sicht keine gute Idee. Denn wer ein Boot (mit-)führt, muss fahrtüchtig sein.

Apropos «keine gute Idee»: Dazu gehört auch das Zusammenbinden von Gummibooten. Wer manövrierfähig bleiben will, sollte das nicht tun.

Eine sehr gute Idee hingegen ist, eine Rettungsweste zu tragen – auf dem Gummiboot genauso wie beim Stand-up-Paddeln, Segeln usw. Die Überlebenschancen bei einem Unfall steigen so markant.

Eine Schwimmboje gibt beim Schwimmen in offenen Gewässern zusätzliche Sicherheit. Im Notfall kann man sich darüberlehnen und ausruhen.

Noch nicht genug von Wasserspass und Unfallprävention? Auf bfu.ch/wasser gibts Ratgeber mit Tipps zu zahlreichen Aktivitäten im, am und auf dem Wasser. 

 

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