Corona-Unterstützung der Gemeinden für notleidende Unternehmen

Veröffentlicht am 26. Juni 2020

Zahlreiche Unternehmen sind aufgrund der Coronakrise nach wie vor mit grossen Herausforderungen konfrontiert und fallen aufgrund ihrer besonderen Situationen teilweise durch das Massnahmen-Raster. Diesen Unternehmen steht neu zusätzlich die Möglichkeit einer Einzelfallprüfung offen. Diese muss bei der jeweiligen Gemeindevorstehung eingereicht werden. Die Mittel hierfür stammen aus der Gemeindebeteiligung am Corona-Massnahmenpaket.

Ziel und Voraussetzungen

Die Unterstützung richtet sich an Unternehmen, die aufgrund ihrer speziellen Lage nicht oder nur teilweise durch das Land unterstützt werden konnten – beispielsweise, weil sie erst vor Kurzem gegründet wurden oder aufgrund ihrer speziellen Situation keinen oder einen gekürzten Betriebskostenzuschuss erhalten haben. Mit dieser Unterstützung soll den Unternehmen insbesondere in der aktuellen Übergangsphase in den Normalbetrieb geholfen werden.

Um eine Unterstützung zu beantragen, braucht es unter anderem einen Nachweis über die Beantragung sämtlicher Hilfen des Landes; die Vorlage der Jahresrechnung und anderer Dokumente, die belegen, dass ein Weiterbestand durch die Unterstützung der Gemeinde möglich ist sowie einen Nachweis, dass nach der Normalisierung der Lage ein Weiterbestand ohne Zuschüsse möglich ist.

Ablauf

Die Anträge sind zusammen mit den Jahresrechnungen sowie den Rückmeldungen des Landes bei der Gemeindevorstehung einzureichen. Daraufhin erfolgt ein Gespräch mit dem Antragssteller. Allfällige Unterstützungen der Gemeinde orientieren sich an den Leistungen des Landes, wobei die finanziellen Mittel aus dem Beiträgen der Gemeinden an das Hilfspaket verwendet werden.

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